SPD schickt Benjamin Zilles ins Rennen um das Bundestagsmandat

Veröffentlicht am 02.12.2016 in Bundespolitik
 

Die SPD Rhein-Hunsrück hat ihren neuen Schatzmeister, den 29-jährigen Benjamin Zilles aus Sargenroth, als Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis 201 Mosel/Rhein-Hunsrück nominiert. Benjamin Zilles kann sich einer breiten Unterstützung der Rhein-Hunsrücker Sozialdemokraten sicher sein: Seine Nominierung erfolgte einstimmig bei der gemeinsamen Klausurtagung in Boppard durch den erweiterten Kreisvorstand und die Kreistagsfraktion, berichtete der Kreis- und Fraktionsvorsitzende Michael Maurer.

Neben den aktuellen Themen Kreishaushalt, Flughafen Hahn und Mittelrheinbrücke hat sich die SPD ganz bewusst entschlossen, die Nominierung des Bundestagskandidaten in der jährlichen Klausurtagung vorzunehmen. „Wir haben unseren Kandidaten Benjamin Zilles so mit der größtmöglichen Unterstützung nominiert und ihn damit bereits den Vertreterinnen und Vertretern der SPD-Ortsvereine des Kreises vorstellen können“, sagte der Vorsitzende Michael Maurer, der das Ergebnis bereits mit seinen Kreisvorsitzenden-Kolleginnen Heika Raab (Cochem-Zell) und Bettina Brück (Bernkastel-Wittlich) besprochen hat. Neben dem Rhein-Hunsrück-Kreis bilden der Kreis Cochem-Zell und der ehemalige Kreis Bernkastel den Bundestagswahlkreis 201 Mosel/Rhein-Hunsrück.

Benjamin Zilles wurde beim jüngsten SPD-Kreisparteitag als Schatzmeister zum Nachfolger des verstorbenen Werner Klockner gewählt. Der 29-Jährige hat nach seinem Fachabitur zwei Berufsausbildungen als Industriekaufmann und Erzieher  absolviert. Heute arbeitet Benjamin Zilles als Erzieher im Familienzentrum Castellino der Lebenshilfe Rhein-Hunsrück, wo er 2010 bereits seinen Zivildienst abgeleistet hatte.

Er ist zweiter Vorsitzender bei „Tower in Concert e. V.“, Mitglied im SPD-Kreisvorstand, Betriebsratsmitglied und gehört der Gewerkschaft Verdi an.

„Ich möchte den Wahlkreis und damit meine Heimat im Deutschen Bundestag vertreten. Mir geht es vor allem darum das Beste für unsere Region in Berlin zu erreichen“, sagte Zilles nach seiner einstimmigen Nominierung. „Insbesondere unsere ländlich geprägten Regionen müssen in den Vordergrund gerückt werden, um den demografischen Wandel positiv zu gestalten.“ Zilles sprach sich dafür aus, die Arbeitswelt und die Unternehmen, aber auch die Verkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum zu stärken. „Dabei hat die Bildung eine hohe Bedeutung. Das gilt für Schülerinnen und Schüler ebenso wie für die jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“

Nach der Nominierung durch die SPD Rhein-Hunsrück wird sich Benjamin Zilles nun den Nachbarkreisverbänden Cochem-Zell und Bernkastel-Wittlich vorstellen. „Wir sind überzeugt, dass wir mit Benjamin Zilles einen guten Bundestagskandidaten gefunden haben. Als junger Schatzmeister ist er eine sehr gute Alternative zum Kandidaten der Union, der gerade in den vergangenen Monaten nur durch die CDU-Parteispenden- und Geheimagentenaffäre Schlagzeilen gemacht hat“, stellte der Kreisvorsitzende Maurer fest.

 

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