SPD kämpft für die Kreismusikschule

Veröffentlicht am 03.02.2015 in Fraktion
 

Sozialdemokraten trafen sich mit dem Personalrat

„Wir sind der Auffassung, dass die jetzt frei werdende Klavierlehrerstelle an der Kreismusikschule schnellstens wieder besetzt werden muss. Wir können damit nicht bis Ende des Jahres warten, und eine Lösung über eine Honorarkraft kann es nicht geben.“ Das sagte der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Rhein-Hunsrück, Michael Maurer, nach einer Fraktionssitzung, zu der die Sozialdemokraten Vertreterinnen und Vertreter des Personalrates der Kreismusikschule eingeladen hatten.

Auslöser der aktuellen Diskussion ist ein entsprechender Mehrheitsbeschluss in der jüngsten Kreisausschusssitzung, die Stelle bis zu den nächsten Haushaltsberatungen nicht zu besetzen. Die SPD-Kreistagsfraktion kritisiert diesen Beschluss, vor allem da die Stelle ordnungsgemäß im Stellenplan steht und mit der Verabschiedung des Haushaltsplanes 2015 auch vom Kreistag beschlossen wurde.

Seitens des Personalrates wurden Befürchtungen geäußert, dass die Nichtbesetzung der Stelle den Fortbestand der Kreismusikschule gefährde. Nachdem im vergangenen Jahr eine gewisse Ruhe eingekehrt sei, werde nun die Demoralisierung der Lehrkräfte fortgesetzt. Offensichtlich sei manchen Kreistagsmitgliedern die Bedeutung der Kreismusikschule für die Kulturarbeit und auch für die Ausbildung vieler junger Musikerinnen und Musiker für die Musikvereine im Kreis nicht ganz klar.

Die SPD stehe hinter der kulturellen Arbeit, die die Kreismusikschule für den Rhein-Hunsrück-Kreis leiste, betonten Michael Maurer und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sandra Porz.

Klaus Gewehr und Klaus-Peter Müssig unterstrichen, dass die Beschäftigung von Honorarkräften keine adäquate Lösung sei. Die Betroffenen hätten keine Sicherheit und könnten von ihrem Honorar kaum leben.

„Die SPD wird dieses Thema in der nächsten Kreistagssitzung zur Sprache bringen, kündigte Fraktionsvorsitzender Michael Maurer an. „Wir stehen ohne Wenn und Aber zur Kreismusikschule und werden uns auch gegen eine schleichende Zerstörung zur Wehr setzen.“

 

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