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SPD Rhein-Hunsrück.

Rhein-Hunsrück-Kreis soll Bundesgartenschau 2031 im Mittelrheintal unterstützen :

Fraktion

 

Die Loreley inmitten einer Bundesgartenschau? 2031 soll das nach dem Willen der SPD wahr werden.

SPD-Kreistagsfraktion beantragt Beschluss des Kreistages
 

Der Rhein-Hunsrück-Kreis soll die Idee einer gemeinsamen Bundesgartenschau im Jahr 2031 im Mittelrheintal unterstützen und das Projekt gemeinsam mit dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, den benachbarten Kreisen und den Kommunen im Mittelrheintal vorantreiben.

Der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Michael Maurer (Emmelshausen), hat in einem Schreiben an den Landrat beantragt, in der nächsten Kreistagssitzung am 20. Juli  einen entsprechenden Beschluss zu fassen. Die Verwaltung soll außerdem – so der Beschlussvorschlag weiter – den Kreisausschuss und den Kreistag regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

In der Begründung für den Antrag schreibt Michael Maurer: „Das Welterbetal von Koblenz im Norden bis Bingen/Rüdesheim im Süden ist eine der  außergewöhnlichsten und interessantesten Landschaften in Deutschland. Bei ihrer Anerkennung als UNESCO-Welterbe bescheinigte die UNESCO unserem Rheintal einen ,outstanding universal value´. Das Welterbetal erfährt eine weltweite Anerkennung und Wertschätzung. Außerdem konnten mit Fördermitteln in Höhe von mehr als 500 Millionen Euro in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von kleinen und großen Projekten erfolgreich umgesetzt werden.“

Damit die positiven Entwicklungen weitergingen und die in der Region vorhandenen Schwächen weiter minimiert würden, brauche das Welterbetal aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion ein gemeinsames, überörtliches Ziel mit möglichst internationaler Ausstrahlung. „Eine gemeinsame Bundesgartenschau im Welterbetal im Jahr 2031 wäre nach unserer Auffassung ein solches Ziel“, betonte der Fraktionsvorsitzende Michael Maurer.

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Sandra Porz (Boppard), verwies beispielhaft auf die aktuelle Bundesgartenschau. „Dass ein solches Vorhaben realistisch ist, zeigt das Havelland, das die Bundesgartenschau in diesem Jahr an fünf Standorten auf einer Distanz von 80 Kilometern präsentiert.“ Gleichzeitig habe die überaus erfolgreiche Bundesgartenschau 2011 in Koblenz gezeigt, welche positiven Entwicklungen eine Stadt und eine Region mit einem gemeinsamen Ziel erreichen könnten.

Sandra Porz und Michael Maurer: „Aus unserer Sicht lohnt es sich daher, aus der Idee ,Bundesgartenschau am Mittelrhein im Jahr 2031´ Wirklichkeit werden zu lassen.“

Sandra Porz, die auch Kandidatin der SPD für die Landtagswahl 2016 ist, sagte zudem: „Die Buga 2031 ist schon jetzt die gemeinsame Vision fürs Mittelrheintal. Das begeistert mich. Eine verbindende Idee für die Menschen, den Vater Rhein und die einmalige Landschaft. Wir wollen die Buga 2031! Aber dieses ,Wir´ in unserem Weltkulturerbe muss viel stärker und noch überzeugender als gemeinsame Marke der Menschen im Mittelrheintal ausgebaut werden.“

 

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