Regenerative Energien gibt´s vor der Haustür

Veröffentlicht am 21.07.2011 in Energie und Umwelt
 

Mitglieder der SPD Rhein-Hunsrück informierten sich bei der RHE über die Herstellung Verwertung von Holzhackschnitzeln.

SPD Rhein-Hunsrück besuchte Rhein-Hunsrück Entsorgung – Lob für Holzhackschnitzel-Heizungen

Die Nutzung regenerativer Energien und heimischer Ressourcen war ein Schwerpunkt im zurückliegenden Landtagswahlkampf der SPD Rhein-Hunsrück. Die Sozialdemokraten wollen dieses Thema auch künftig ganz vorne auf ihrer Agenda sehen. Dies machten Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion und des SPD-Kreisverbandes jetzt bei einem Besuch auf dem Gelände der Rhein-Hunsrück Entsorgung (RHE) bei Kirchberg deutlich.

Die Verwertung der Holzhackschnitzel und die entsprechenden Aktivitäten der RHE standen im Mittelpunkt des Besuchs der Sozialdemokraten auf der Kirchberger Deponie. Thomas Lorenz, Klaus-Peter Hildenbrand und Günter Hackländer erläuterten den Besuchern die aktuellen Vorhaben und konnten außerdem mit den riesigen Schredder- und Häckselmaschinen die Herstellung des Brennstoffmateriales demonstrieren, der letztlich aus den Gärten der Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis stammt. Auf den über 120 Baum- und Strauchschnittplätzen im Kreis fallen jährlich über 130.000 Kubikmeter an Grünschnitt und Holzabfällen an, die je nach Bedarf zu Brennmaterial verarbeitet werden.

Ein erstes Projekt wurde 2010 in Simmern umgesetzt. Am dortigen Schulzentrum wird aufbereitetes Baum- und Strauchschnittmaterial als Heizstoff eingesetzt. Etwa 800 Tonnen des Brennstoffs werden pro Jahr für die Heizanlage in Simmern benötigt. Die Anlage versorgt seit Herbst 2010 die Schulen mit Wärme. Bei der Aufbereitung fallen zudem noch rund 350 Tonnen Kompost an. Eine ähnliche Anlage wurde im Frühjahr 2011 in Kirchberg offiziell in Betrieb genommen, wo neben den Schulgebäuden auch das Hallen- und Freibad mit Wärme versorgt werden. Eine weitere Heizanlage entsteht zurzeit in Emmelshausen.

Die Vertreter der SPD mit Landtagspräsident Joachim Mertes, dem Fraktions- und Kreisvorsitzenden Michael Maurer und Dietmar Tuldi an der Spitze lobten übereinstimmend die Aktivitäten der RHE auf dem Gebiet der Verwertung der Holzschnittabfälle. „Wir brauchen künftig auch in den Dörfern dezentrale Anlagen“, sagte MdL Joachim Mertes. Fraktions-Chef Michael Maurer erinnerte an die Forderung der SPD nach einem „Kreis-Energiewerk“ in dem diese Aktivitäten und Möglichkeiten der regenerativen Energiegewinnung gebündelt werden können.

Verwaltungsratsmitglied Bernd Albrecht und Kreisbeigeordneter Dietmar Tuldi regten an, für künftige Aktivitäten auch externen Sachverstand hinzu zu ziehen. Die Teilnehmer waren sich einigin der Bewertung, dass die RHE den richtigen Weg gehe. Angesichts ständig steigender Heizkosten für Öl oder Gas rechne sich die Nutzung des heimischen Brennmaterials in jedem Fall. Hier werde bei ökologischer Arbeitsweise sogar Geld verdient. Dies gelte es auszubauen.

 

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